HOTEL CITY GARDEN

PROJEKTSTANDORT: 6300 Zug
PROJEKTEINGABE: Prix Lignum 2012
PREIS/AUSZEICHNUNG: Anerkennung Region Zentrum
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VORWIEGEND VERWENDETES HOLZ: Tanne
PROJEKTDETAILS: Neubau, Hotel/Restaurant
PROJEKTTRÄGER: Renggli AG, Max Renggli, Sursee
ARCHITEKTUR/PLANUNG: EM2N Architekten AG, Mathias Müller und Daniel Niggli , Zürich; GENERALPLANUNG: ARGE EM2N Ghisleni, Mathias Müller, Daniel Niggli und Stefano Ghisleni, Zug
AUSFÜHRUNG HOLZARBEITEN: Renggli AG, Karl-Thomas Batz, Schötz
INGENIEUR: PRIMIN JUNG Ingenieure für Holzbau AG, Pirmin Jung, Rain
PROJEKT- UND BAUMANAGEMENT: Ghisleni Planen Bauen GmbH, Stefano Ghisleni, Zug
WEITERE:
MAKIOL + WIEDERKEHR (Fachingenieur für Brandschutz), , Peter Makiol, Beinwil am See AG
MZ-Immobilien AG (Auftraggeberin), , Kim Riese, Zug
Hotelbusiness Zug AG (Betreiberin), , Stefan Gareis, Zug


KURZBESCHREIBUNG:
Erstellt in Holzbauweise, umhüllt von polierten Chromstahlplatten und realisiert in Rekordzeit. Ein ausdrucksstarkes Bauwerk hat im Januar 2010 seine Türen geöffnet. Das viergeschossige City Garden in Zug ist ein Luxus-Hotel mit 82 Zimmern und ein Vorzeigeobjekt in Sachen Effizienz und Flexibilität des heutigen Holzsystembaus.

EIN HOTEL IN 40 WOCHEN
Durchdachtes Konzept
Das Hotel mitten in Zug verfügt über vier Vollgeschosse und ein Attikageschoss als Technikraum. Die Basis des Hotelkonzepts bildet ein Zimmermodul, wobei sich jedes Geschoss aus 24 Zimmern zusammensetzt.

Innovative und schnelle Bauweise
Der Terminplan für den Hotelbau war sportlich. Das hatte Konsequenzen für die Materialisierung und die Gebäudestruktur. Nur die Bodenplatte und der vertikale Erschliessungskern wurden aus Beton erstellt. Der Hauptteil des Gebäudes wurde in Holzbauweise ausgeführt, die dank der Effizienz in der Produktion und auf der Baustelle die Einhaltung der Termine überhaupt realistisch machte. So entstanden im Produktionswerk der Renggli AG in nur 10 Wochen sämtliche Holzbauelemente für das erste viergeschossige Hotel in Holzbauweise.

6-7 Einfamilienhäuser pro Woche
Mit zwei Kranen erfolgte die gesamte Montage in 5 Wochen - mit Notdach-Elementen zum Schutz vor aufkommendem Regen. So wurde pro Montage-Woche in höchster Effizienz ein ganzes Geschoss aufgerichtet, was dem Volumen von 6-7 Einfamilienhäusern entspricht.

Sicherheit und Komfort für alle
Der Bau musste die strengen Anforderungen der Brandschutzstufe Q4 erfüllen. Dies hatte zur Konsequenz, dass jeder einzelne Raum einen eigenen Brandabschnitt mit nicht brennbarer Oberfläche (EI60) bildet. Zudem ist das gesamte Hotel mit Sprinkleranlagen für den Vollschutz ausgerüstet. Natürlich möchten die Hotelgäste die ästhetischen Zimmer in Ruhe geniessen. Alle Zimmertrennwände sind deshalb doppelwandig ausgebildet und vollständig entkoppelt. Die zwischen den Nutzungseinheiten (vertikal) ausgeführten Schallschutzmassnahmen - splittgefüllte Hohlkastenelemente und schwimmende Zement-Unterlagsboden - erfüllen die hohen Anforderungen der Bauherrschaft.

Interessante Fassade: ein riesiger Spiegel - aus Holz
Die Bäume im idyllischen Park erwecken die Fassade aus poliertem Chromstahl zum Leben - nicht alltäglich für einen Holzbau. Zusammen mit den grosszügigen Fenstern verbindet die spiegelnde Fassade die Zimmer und den Eingangsbereich mit dem Garten und dem Wald.



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Eingang des Hotel City Park in Zug
 
 
 
 
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